Energieentzug durch Diabetes und Statine: Das beste Coenzym Q10 im Jahr 2026

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Wenn Sie an Typ-2-Diabetes leiden und Statine einnehmen, wird Ihrem Körper ein wichtiges Molekül gleich von zwei Seiten entzogen: Coenzym Q10. Dieser Verlust ist in der kardiologischen und endokrinologischen Forschung gut dokumentiert, wird aber bei Routineuntersuchungen nur selten thematisiert. Für viele Betroffene äußert sich das in Müdigkeit, mit der sie gelernt haben zu leben, sowie in einem zellulären Energiedefizit, das sich weder durch Schlaf noch durch Kaffee beheben lässt. Das zugrunde liegende Molekül wird nämlich auf mehreren Ebenen gleichzeitig reduziert.1

In Deutschland leben schätzungsweise 8 Millionen Menschen mit Diabetes, und die meisten von ihnen erhalten über alle Altersgruppen hinweg auch Statine zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems. Der damit verbundene Verlust von CoQ10 wird jedoch nur selten erkannt, selten überprüft und noch seltener gezielt behandelt.2

Dieser Leitfaden erklärt, wie Diabetes und Statine zu einem CoQ10-Mangel beitragen und weshalb die meisten frei erhältlichen CoQ10-Produkte für diese Patientengruppe ungeeignet sind. Sie erfahren, welche acht Kriterien ein CoQ10-Präparat erfüllen muss, um für Menschen mit Diabetes unter Statintherapie geeignet zu sein, und wie die vier 2026 relevantesten Produkte auf dem deutschen Markt im Vergleich abschneiden.

Was ist Coenzym Q10 und warum ist es für Diabetiker unter Statintherapie doppelt wichtig?

Coenzym Q10 (auch CoQ10, Q10 oder in seiner inaktiven Form Ubichinon bzw. in seiner aktiven Form Ubichinol genannt) ist eine fettlösliche Verbindung, die vom menschlichen Körper in jeder einzelnen Zelle selbst produziert wird.

Es erfüllt zwei Funktionen, die insbesondere für Diabetiker, die Statine einnehmen, von Bedeutung sind:

1. Es treibt die zelluläre Energieproduktion an.

In den Mitochondrien, den energieproduzierenden Strukturen in jeder Zelle, ist CoQ10 ein wesentlicher Bestandteil der Elektronentransportkette, also jenes biochemischen Prozesses, über den Adenosintriphosphat (ATP) gebildet wird. ATP ist das Molekül, das Zellen für alle zentrale Funktionen verbrauchen: zur Muskelkontraktion, zur Signalweiterleitung in Nervenzellen, zur Regulierung des Blutzuckers und zum Herzschlag.3 Rund 95 % der gesamten Energieproduktion des Körpers hängen von CoQ10 ab. Sinkt der CoQ10-Spiegel, sinkt auch die Energieproduktion.

2. Es schützt die Zellen vor oxidativem Stress.

CoQ10 ist das stärkste fettlösliche Antioxidans, das der Körper selbst bildet. Es neutralisiert freie Radikale, bevor diese Zellmembranen, Mitochondrien und DNA schädigen können. Gerade für Menschen mit Diabetes ist das von großer Bedeutung, denn dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen zu deutlich mehr oxidativem Stress. Und oxidativer Stress gilt wiederum als einer der Mechanismen hinter langfristigen diabetesbedingten Komplikationen wie Neuropathie, Retinopathie und Herz-Kreislauf-Schäden.4

Zwei Formen, sehr unterschiedliche Bioverfügbarkeit

CoQ10 existiert in zwei Formen: Ubichinon (die inaktive, oxidierte Form, die in den meisten Präparaten enthalten ist) und Ubichinol (die aktive, reduzierte Form, die der Körper direkt nutzen kann). Bevor Ubichinon für die Energieproduktion oder den antioxidativen Schutz genutzt werden kann, muss es zunächst in Ubichinol umgewandelt werden. Diese Umwandlung erfolgt durch einen spezifischen enzymatischen Prozess, welcher für Diabetespatienten, die Statine einnehmen, das zentrale Problem darstellt.

Bei einem Typ-2-Diabetiker, der eine Statintherapie erhält, wirken zwei Faktoren gleichzeitig zusammen, während ein dritter die Situation zusätzlich verschärfen kann:

  • Typ-2-Diabetes: Insulinresistenz und chronische Hyperglykämie beeinträchtigen die mitochondriale Funktion und verringern die CoQ10-Synthese, unabhängig vom Alter der Patienten.5
  • Statintherapie: Statine hemmen die HMG-CoA-Reduktase, das Enzym, welches für die Cholesterinbildung verantwortlich ist. Über denselben enzymatischen Stoffwechselweg wird jedoch auch CoQ10 gebildet. Deshalb reduzieren Statine die CoQ10-Bildung als direkte Folge ihres Wirkmechanismus und nicht als zufällige Begleiterscheinung – und dieser Effekt tritt unabhängig vom Alter bereits innerhalb weniger Wochen nach Therapiebeginn auf.6
  • Alter: Nach dem 40. Lebensjahr nimmt die natürliche Fähigkeit des Körpers, Ubichinon in Ubichinol umzuwandeln, kontinuierlich ab. Für ältere Diabetiker, die Statine einnehmen, stellt dies einen zusätzlichen belastenden Faktor dar. Bei jüngeren Betroffenen genügt oft bereits die Kombination aus Diabetes und Statinen, um einen spürbaren Mangel zu verursachen.

3 verbreitete Irrtümer über CoQ10 für Diabetiker, die Statine einnehmen

Auf dem Markt für Nahrungsergänzungsmittel kursieren viele widersprüchliche Informationen zu CoQ10. Die folgenden drei Mythen sind besonders weit verbreitet und können für Patienten dieses Profils besonders folgenschwer sein.

Mythos 1: „Alle CoQ10-Präparate wirken gleich.“

Das tun sie nicht – und gerade für die hier betrachtete Zielgruppe ist dieser Unterschied entscheidend. Die meisten CoQ10-Präparate enthalten Ubichinon, also die inaktive Form. Für einen gesunden 25-Jährigen ist das unproblematisch, da der Körper Ubichinon effizient in Ubichinol umwandeln kann. Bei Diabetikern, die Statine einnehmen, ist diese Umwandlung jedoch auf mehreren Ebenen eingeschränkt. Die Einnahme von Ubichinon bedeutet in diesem Kontext, dass ein großer Teil davon oxidiert und ausgeschieden wird, bevor der Körper ihn nutzen kann. Die aktive Form, Ubichinol, erfordert diesen Umwandlungsschritt nicht. Studien zeigen, dass Ubichinol in klinischen Vergleichsstudien eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit aufweist als Ubichinon.7

Mythos 2: „Wenn Ihr Arzt CoQ10 nicht empfiehlt, brauchen Sie es auch nicht.“

Die Nahrungsergänzung mit CoQ10 gehört in Deutschland nicht zum Standardprotokoll der Diabetes- oder Herz-Kreislaufversorgung, und die meisten Hausärzte sprechen sie bei Routineuntersuchungen nicht an. Das liegt jedoch nicht daran, dass ein CoQ10-Mangel nicht real wäre – der zugrunde liegende Mechanismus ist in der kardiologischen Fachliteratur gut belegt. Vielmehr liegt es daran, dass Nahrungsergänzungsmittel außerhalb des üblichen Verschreibungsrahmens stehen. In systematischen Übersichtsarbeiten wurde die Rolle von CoQ10 bei mit Statinen behandelten Patienten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass CoQ10 an der mitochondrialen Energieproduktion beteiligt ist. Zudem wurde die Hypothese aufgestellt, dass ein durch Statine verursachter CoQ10-Mangel zu Statin-assoziierten Muskelsymptomen beitragen kann.2 Immer mehr Betroffene kümmern sich daher selbst um diesen Teil ihrer Versorgung.

Mythos 3: „Eine höhere Dosierung von Standard-CoQ10 kompensiert eine schlechte Bioverfügbarkeit.“

Dies ist der kostspieligste Irrtum in dieser Kategorie. Mehrere Anbieter vermarkten Ubichinon-Produkte mit 200 mg oder sogar 300 mg Ubichinon, da sie der Vorstellung folgen, dass mehr auch besser ist. Für Patienten mit eingeschränkter Umwandlungskapazität greift diese Logik jedoch nicht, da eine Verdopplung der Dosis eines ineffizient umgewandelten Moleküls weiterhin dazu führt, dass ein großer Teil ungenutzt bleibt. Sinnvoller ist es, direkt mit der aktiven Form, Ubichinol, in einer klinisch relevanten Dosierung zu beginnen. Eine Vergleichsstudie zu CoQ10-Plasmaspiegeln bei gesunden Probanden zeigte, dass eine Nahrungsergänzung mit Ubichinol zu deutlich höheren CoQ10-Plasmaspiegeln führte als gleich hohe Dosierungen von Ubichinon.8

3 wissenswerte Fakten über CoQ10

Fakt 1: „Statine senken den CoQ10-Spiegel über denselben enzymatischen Stoffwechselweg, den sie zur Senkung des Cholesterinspiegels nutzen.“

Es handelt sich dabei nicht um eine unabhängige Nebenwirkung. Es ist eine direkte mechanistische Folge. Die HMG-CoA-Reduktase, das Enzym, das die Statine hemmen sollen, ist sowohl der Cholesterinsynthese als auch der CoQ10-Synthese auf demselben biochemischen Weg vorgeschaltet: dem Mevalonat-Weg. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse placebokontrollierter Studien bestätigte, dass Statine die CoQ10-Plasmakonzentration signifikant reduzieren – unabhängig vom verwendeten Statin.1

Fakt 2: „Auch ohne Statintherapie geht Typ-2-Diabetes mit verminderten CoQ10-Spiegeln einher.“

Forschungsergebnisse zeigen, dass die typischen Stoffwechselstörungen bei Diabetes – insbesondere chronisch erhöhte Blutzuckerwerte und Insulinresistenz – mitochondriale Funktionsstörungen sowie oxidativen Stress in verschiedenen Organen begünstigen.5 Dadurch befindet sich ein Diabetespatient bereits vor Beginn einer Statintherapie in einem metabolisch geschwächten Zustand. Wird anschließend ein Statin eingesetzt, reduziert es die ohnehin bereits verringerte Verfügbarkeit von CoQ10 zusätzlich.

Fakt 3: „Die CoQ10-Nahrungsergänzung wurde auf ihre Rolle bei Statin-assoziierten Muskelsymptomen und der mitochondrialen Funktion untersucht.“

Eine systematische Überprüfung der Rolle von CoQ10 bei der Statin-assoziierten Myopathie ergab, dass Statine den CoQ10-Spiegel im Blut konsequent senken und die Produktion von Farnesylpyrophosphat, einem Zwischenprodukt der CoQ10-Synthese, blockieren. Untersucht wurde dabei auch die Hypothese, dass ein CoQ10-Mangel zur Entwicklung statinbedingter Muskelsymptome beitragen kann, sowie die daraus abgeleitete Begründung für eine gezielte Nahrungsergänzung bei dieser Patientengruppe.2

Worauf Sie bei einem CoQ10-Präparat achten sollten: Eine Checkliste für Diabetiker, die Statine einnehmen

Bei den meisten Nahrungsergänzungen kann jedes Produkt als sinnvoller Einstieg dienen. CoQ10 für Diabetiker unter Statintherapie bildet hier die Ausnahme. In diesem speziellen Kontext sind drei Faktoren entscheidend dafür, ob das Präparat die gewünschte Wirkung entfaltet: Form, Dosierung und Reinheit.

Aufgrund der oben beschriebenen klinischen Gesichtspunkte sollte ein für Diabetiker unter Statintherapie geeignetes CoQ10-Präparat die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die aktive Form Ubichinol (nicht Ubichinon) ist unverzichtbar, wenn die Umwandlungsfähigkeit eingeschränkt ist
  • Patentierter, klinisch validierter Rohstoff (Kaneka Ubiquinol ist der weltweite Standard)
  • Nur Trans-Isomer-Form: Das Cis-Isomer ist biologisch inaktiv
  • Klinisch relevante Dosierung von 100 mg pro Kapsel, entsprechend den in der Statin- und CoQ10-Stoffwechselforschung verwendeten Mengen
  • Einzelwirkstoff-Formulierung: keine zugesetzten Vitamine, Mineralien oder Absorptionsverstärker, die die Dosierung erschweren oder mit anderen Medikamenten in Wechselwirkung treten könnten
  • Softgels auf Lipidbasis (Rapsölbasis oder ähnlich), die die Aufnahme von fettlöslichem CoQ10 verbessern
  • Herstellung in der EU, zertifiziert nach HACCP- und GMP-Standards
  • Frei von Magnesiumstearat, Gluten, Laktose, GVO und künstlichen Zusatzstoffen

Anhand dieser Kriterien haben wir die 2026 auf dem deutschen Markt erhältlichen führenden Produkte untersucht. Wir haben die Wirksamkeit, die Qualität der Inhaltsstoffe, die Herstellungsstandards, die Darreichungsform, die Transparenz sowie das Rückgaberecht verglichen, um Ihnen dabei zu helfen, das für Ihre individuelle Situation richtige Produkt zu finden.


Die 4 besten CoQ10-Präparate für Diabetiker unter Statintherapie im Vergleich

1. Platz: Vitality Nutritionals Ubiquinol CoQ10 100 mg mit Kaneka Ubiquinol

VORTEILE

  • Aktive Form Ubichinol: umgeht den Umwandlungsschritt, der durch Diabetes, Statintherapie und Alter eingeschränkt ist
  • Patentierter Rohstoff Kaneka Ubiquinol: der weltweit einzige klinisch validierte Ubichinol-Wirkstoff mit nachgewiesener Langzeitstabilität über 10 Jahre, und bei dem bei einer Dosierung von 200 mg/Tag ein Anstieg der Konzentration im Plasma nachgewiesen wurde
  • Reine Trans-Isomerform: garantiert biologische Aktivität ohne Verdünnung durch inaktive Cis-Isomere
  • Klinisch relevante Dosierung von 100 mg je Softgel: entspricht dem in Studien zu Statinen und in der kardiovaskulären CoQ10-Forschung eingesetzten Dosierungsbereich
  • Einzelwirkstoff-Formulierung: kein Vitamin E, B2, Selen, Piperin oder andere Co-Wirkstoffe, die die Dosierung erschweren oder Wechselwirkungen mit Diabetes- und Herz-Kreislauf-Medikamenten verursachen können
  • Lipidbasierte Softgels auf Rapsölbasis: unterstützen die Aufnahme von fettlöslichem Ubichinol
  • Herstellung in der EU nach HACCP- und GMP-Standards: lückenlos rückverfolgbare Produktion in Europa
  • Frei von Magnesiumstearat, Gluten, Laktose, Fruktose, Gelatine und GVO: Clean-Label-Formulierung für die langfristige tägliche Einnahme
  • Vegetarische Softgel-Kapsel: ohne tierische Gelatine
  • 100 Tage Zufriedenheitsgarantie

NACHTEILE

  • Aufgrund der hohen Nachfrage oft ausverkauft

FAZIT

Nach eingehender Analyse der vier führenden Produkte auf dem deutschen Markt im Jahr 2026 ist Vitality Nutritionals Ubiquinol CoQ10 100 mg das einzige Produkt, das alle identifizierten Kriterien für Menschen mit Diabetes, die Statine einnehmen, erfüllt und sich somit klar von den anderen abhebt. Es ist das vollständigste Produkt in diesem Vergleich. Es basiert auf der aktiven Ubichinol-Form und verwendet den patentierten Rohstoff Kaneka Ubiquinol™, ein Unterschied, der für alle Patienten von entscheidender Bedeutung ist, deren Umwandlungskapazität durch Typ-2-Diabetes und die Einnahme von Statin-Medikamenten beeinträchtigt ist. Sie können das Produkt hier im Shop ansehen.

Der Wirkmechanismus ist genau auf dieses Patientenprofil abgestimmt. Die Dosis von 100 mg Ubichinol gelangt in ihrer bereits aktive Form in den Blutkreislauf, ohne dass eine Umwandlung erforderlich ist. Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel in den Mitochondrien von Muskel-, Herz- und Nervengewebe bei. Als stärkstes fettlösliches Antioxidans des Körpers hilft Ubichinol, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, was besonders in einem Stoffwechselkontext von Bedeutung ist, in dem der oxidative Stress chronisch erhöht ist. Das Softgel-Format auf Rapsölbasis stellt sicher, dass das fettlösliche Molekül in einem Lipidträger bereitgestellt wird, der die Absorption im Darm unterstützt. Die Reinheit des trans-Isomers garantiert zudem, dass die gesamte deklarierte Dosis biologisch verfügbar ist.

Abgesehen von der Formulierung selbst sind die Qualitätssignale eindeutig: HACCP-zertifizierte Herstellung in der EU, vollständige Transparenz der Inhaltsstoffe, Einzelwirkstoff-Reinheit, die die Medikationspläne von Diabetes- und Herz-Kreislauf-Patienten sowie eine 100-Tage-Garantie, die das Vertrauen des Herstellers in sein Produkt widerspiegelt. Dieses Produkt wurde speziell für Diabetiker unter Statintherapie entwickelt, die bisher keine klare Lösung für ihre Müdigkeit gefunden haben.


2. Platz: Bärbel Drexel Coenzym Q10 mit Vitamin E und B2

VORTEILE

  • Kombiniert CoQ10 mit Vitamin E (einem fettlöslichen Antioxidans) und Vitamin B2 (das zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt)
  • Gutes Preis-Mengen-Verhältnis für diese Kombinationsformulierung
  • Für Vegetarier geeignet
  • Verpackt in schützendem Braunglas, um Oxidation und Lichteinwirkung zu begrenzen
  • Etablierte deutsche Marke mit hohem Bekanntheitsgrad bei Verbrauchern
  • Gute Verfügbarkeit auf dem deutschen Markt
  • Transparente Kennzeichnung der Inhaltsstoffe

NACHTEILE

  • Enthält Ubichinon statt Ubichinol: die inaktive Form erfordert eine enzymatische Umwandlung, die bei Patienten mit Diabetes unter Statintherapie beeinträchtigt ist
  • Die Kombinationsformulierung verdünnt die tatsächliche CoQ10-Dosis pro Kapsel und fügt die Vitamine E und B2 hinzu, die Diabetiker, die ein Multivitaminpräparat oder einen B-Komplex einnehmen, möglicherweise bereits erhalten
  • Kein patentierter Rohstoff: die Herkunft des CoQ10 ist nicht angegeben

FAZIT

Das Kombinationsprodukt von Bärbel Drexel ist eine solide Wahl im Bereich allgemeines Wohlbefinden für gesunde Erwachsene ohne medikamentöse Belastung und mit intakter CoQ10-Umwandlungsfähigkeit. Die Verwendung von Braunglas trägt zur Sicherung der Qualität bei.

Da das Produkt Ubichinon statt Ubichinol enthält, ist es für Diabetiker unter Statintherapie jedoch ungeeignet, denn der dafür erforderliche Umwandlungsschritt ist bei diesen Patienten beeinträchtigt. Zudem wird durch die Kombinationsformulierung die Q10-Menge pro Kapsel verdünnt und es werden Inhaltsstoffe zugesetzt, die viele Diabetiker bereits anderweitig einnehmen. Das Produkt ist grundsätzlich für das allgemeine Wohlbefinden geeignet, aber nicht für Diabetiker, die Statine einnehmen.


3. Platz: Sensilab Essentials Coenzym Q10

VORTEILE

  • Enthält Piperin (Extrakt aus schwarzem Pfeffer), beworben zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit der enthaltenen Wirkstoffe
  • Natürlich hergestellt durch Hefefermentation
  • Frei von gängigen Allergenen wie Laktose, Gluten, Soja, Ei, Nüssen und Gelatine
  • Für Vegetarier und Veganer geeignet
  • 100 mg je Kapsel, im Einklang mit der klinischen Studienlage

NACHTEILE

  • Enthält Ubichinon statt Ubichinol: der Absorptionsverstärker (Piperin) kann den Umwandlungsschritt nicht ersetzen, der bei Diabetikern unter Statintherapie beeinträchtigt ist
  • Die auf Piperin basierende Absorptionsverbesserung zielt auf die Aufnahme von Ubichinon aus dem Darm ab, nicht jedoch dessen Umwandlung in die biologisch aktive Form nach der Aufnahme – dies ist ein völlig anderer eingeschränkter Schritt
  • Durch den Zusatz von Selen wird ein Mineral ins Spiel gebracht, das bei Diabetespatienten mit bestimmten Therapien eine sorgfältige Dosierungsabstimmung erfordert
  • Kein patentierter Rohstoff: die Herkunft des Ubichinons ist nicht angegeben

FAZIT

Der Ansatz von Sensilab geht über ein herkömmliches Ubichinon-Produkt hinaus. Die Zugabe von Piperin zeigt ein Bewusstsein dafür, dass die Aufnahme bei der CoQ10-Nahrungsergänzung eine zentrale Rolle spielt, und die allergenfreie, vegane Formulierung ist ein klarer Pluspunkt.

Bei Diabetespatienten, die eine Statintherapie erhalten, verbessert Piperin lediglich die Aufnahme von Ubichinon aus dem Verdauungstrakt, nicht jedoch dessen anschließende enzymatische Umwandlung in die biologisch aktive Form Ubichinol. Letztere stellt jedoch das eigentliche Problem für Patienten mit diesem Profil dar. Ein durchdachteres Ubichinon-Produkt als die meisten anderen, doch durch die Verwendung von Ubichinol als Ausgangsbasis ließen sich solche Hindernisse vermeiden.


4. Platz: Vitamaze Coenzym Q10 200 mg

VORTEILE

  • Hohe Dosis von 200 mg pro Kapsel
  • Einzelwirkstoff-Formulierung ohne Zusatz von Vitaminen oder Mineralien
  • Vegane Formulierung
  • HACCP-zertifiziert
  • Frei von Laktose, Gluten und GVO

NACHTEILE

  • Enthält Ubichinon statt Ubichinol: eine für Diabetespatienten unter Statintherapie eindeutig ungeeignete Form
  • Der Einsatz hoher Dosierungen adressiert das grundlegende Umwandlungsproblem nicht: Auch größere Mengen eines schlecht konvertierten Moleküls führen bei eingeschränkter Umwandlungskapazität dazu, dass ein signifikanter Anteil ungenutzt bleibt
  • Kein patentierter Ausgangsstoff und keine Angaben zum Isomerenverhältnis
  • Die hohe Dosierung vermittelt eine scheinbare Gleichwertigkeit zu Ubichinol-Produkten in aktiver Form bei niedrigeren Dosierungen
  • Vergleichende pharmakokinetische Studien zeigen konsistent, dass 100 mg Ubichinol zu höheren aktiven CoQ10-Plasmaspiegeln führen als 200 mg Ubichinon bei eingeschränkter Umwandlungsfähigkeit8

FAZIT

Das Produkt von Vitamaze folgt dem Ansatz „mehr Milligramm gleich mehr Wirkung“ und ist mit 200 mg Ubichinon pro Kapsel wirklich hochdosiert. Für Anwender mit uneingeschränkter Umwandlungskapazität kann eine Verdopplung der Standarddosis die Bioverfügbarkeitsnachteile von Ubichinon teilweise kompensieren.

Bei Diabetikern, die mit Statinen behandelt werden, stößt diese Dosierungsstrategie jedoch an dieselbe strukturelle Grenze wie bei anderen Ubichinon-Produkten: Eine höhere Menge des ineffizient umgewandelten Moleküls führt weiterhin dazu, dass ein erheblicher Anteil ungenutzt bleibt, wenn die Umwandlung durch eine Stoffwechselerkrankung und die gleichzeitige Hemmung der HMG-CoA-Reduktase beeinträchtigt ist. Für gesunde Anwender ohne Stoffwechselerkrankungen ist es eine budgetfreundliche Option, für Menschen mit Diabetes unter Statintherapie jedoch eine wenig zielgerichtete Ressourcennutzung.


Abschließende Empfehlung

Für Typ-2-Diabetiker unter Statintherapie, die mit einem kumulativen CoQ10-Mangel konfrontiert sind, ist Vitality Nutritionals Ubiquinol CoQ10 100 mg mit Kaneka Ubiquinol™ das einzige Produkt in diesem Vergleich, das gezielt für diese Zielgruppe entwickelt wurde.

Die aktive Form, der patentierte Rohstoff, die klinisch relevante Dosis, die Einzelwirkstoff-Reinheit und das lipidbasierte Softgel-Format ergeben zusammen eine umfassende Lösung für die in diesem Leitfaden definierten Schlüsselfaktoren: Form, Dosierung und Reinheit.


Quellen
  1. Banach M, Serban C, Ursoniu S, et al. Statin therapy and plasma coenzyme Q10 concentrations: a systematic review and meta-analysis of placebo-controlled trials. Pharmacol Res. 2015;99:329-336.
  2. Marcoff L, Thompson PD. The role of coenzyme Q10 in statin-associated myopathy: a systematic review. J Am Coll Cardiol. 2007;49(23):2231-2237.
  3. Littarru GP, Langsjoen P. Coenzyme Q10 and statins: biochemical and clinical implications. Mitochondrion. 2007;7 Suppl:S168-S174.
  4. Giacco F, Brownlee M. Oxidative stress and diabetic complications. Circ Res. 2010;107(9):1058-1070.
  5. Kelley DE, He J, Menshikova EV, Ritov VB. Dysfunction of mitochondria in human skeletal muscle in type 2 diabetes. Diabetes. 2002;51(10):2944-2950.
  6. Langsjoen PH, Langsjoen AM. The clinical use of HMG CoA-reductase inhibitors and the associated depletion of coenzyme Q10: a review of animal and human publications. Biofactors. 2003;18(1-4):101-111.
  7. Hosoe K, Kitano M, Kishida H, Kubo H, Fujii K, Kitahara M. Study on safety and bioavailability of ubiquinol (Kaneka QH) after single and 4-week multiple oral administration to healthy volunteers. Regul Toxicol Pharmacol. 2007;47(1):19-28.
  8. Langsjoen PH, Langsjoen AM. Comparison study of plasma coenzyme Q10 levels in healthy subjects supplemented with ubiquinol versus ubiquinone. Clin Pharmacol Drug Dev. 2014;3(1):13-17.